Tolle Ergebnisse beim Bundespokal
09.11.2009 [BVV]
Hieß es vor einem Jahr noch "dichter an das Mittelfeld herangerückt" im Bericht vom Bundespokal der Landeskadermannschaften, ist der Bremer Verband nun mitten drin.
Auf dem fünften Platz der neun teilnehmenden Nord-Verbände beendeten die Bremer Mädchen das Turnier Mitte Oktober in Bonn. Nach Niederlagen in der Vorrunde zeigten
die Spielerinnen von Landestrainer Karim Hakim im wichtigen überkreuzvergleich gegen Mecklenburg-Vorpommern im entscheidenden Moment was sie können und siegten 2:1.
Auch im Platzierungsspiel gegen Brandenburg erwiesen sich die Bremerinnen als nervenstark und besiegten den Angstgegner der vergangenen Jahre 2:1.
Auch die Jungen, im Vorjahr noch ohne Sieg, konnten mit Hamburg und Schleswig-Holstein gleich zwei Mannschaften besiegen und landeten auf dem achten Platz. Auch in
den übrigen Spielen konnten die Bremer Jungen sich ausgesprochen gut präsentieren und unterlagen den körperlich überlegenen Gegnern oft erst nach hartem Kampf.
Ein schöner Erfolg für die Bremer Teams und der Beweis, dass sich die intensive Vorbereitung und das umfangreiche Training gelohnt haben. Nun gilt es, den begonnenen
Weg weiter zu verfolgen, um im kommenden Jahr beim großen Pokal aller 16 Landesverbände zu bestehen.
Die Spiele im Einzelnen:
|
U16-Mädchen
Freitag 16.10.09
- Niederschachsen 0:2 (9; 19)
Im ersten Spiel des Turniers gegen die die mit als Turnierfavoriten gehandelten Niedersachsen ließen konnten die Bremer Spielerinnen den platzierten Aufschlägen nichts
entgegen setzten. Der erste Satz ging deutlich mit 9:25 verloren. Auch im zweiten Satz lagen die Bremerinnen bereits mit 4:12 zurück, als sie dann mutiger aufspielten
und sich noch einige Punkte erspielen konnten. Die Niedersachsen gerieten bei dem 19:25 jedoch nie in Gefahr den Satz noch abgeben zu müssen.
- Brandenburg 0:2 (22; 9)
Gegen den zweiten Gegner der Vorrundengruppe aus Brandenburg hatten sich die Bremer einen Sieg erhofft. Tatsächlich konnte der erste Satz ausgeglichen gestaltet werden.
Die Bremerinnen lagen jedoch schon früh mit ein par Punkten zurück (9:12). Gegen Mitte des Satzes schienen die Brandenburgerinnen sich absetzten zu können (10:15). Mit
einigen kämpferischen Bällen in der Abwehr gelang es dem BVV-Team jedoch wieder den Anschluss zu finden (14:15). Zum Ende des Satzes hin ging es immer eng zu. Bis zum
22:23 gelang keiner Mannschaft mehrere Punkte in Folge. Dann jedoch machten die Brandenburgerinnen den Sack zu und punkteten mit einem Aufschlag und einem Angriff.
Deprimiert von diesem Satzverlust lief bei den Bremerinnen nichts mehr zusammen, so dass der zweite Satz sang und klanglos mit 9:25 verloren ging.
|
Samstag 17.10.09
- Mecklenburg - Vorpommern 2:1 (18; -17; -13)
Im überkreuzvergleich gegen den Vorrundengruppen zweiten der Gruppe A mussten das BV-Team nun gegen die Mannschaft aus dem Bundesstützpunkt in Schwerin bestehen. Die
Bremerinnen ließen sich jedoch nicht von dem großen Namen beeindrucken und gestalteten den ersten Satz bis zum 17:17 ausgeglichen. Eine Reihe von Angriffs und
Abwehrfehlern führte dann jedoch schnell zum Satzverlust. Der zweite Satz konnte wieder bis zum 6:6 ausgeglichen gestaltet werden. Bis zur zweiten technischen Auszeit
konnten die Bremerinnen sich sogar eine Führung von 16:11 erarbeiten. Mit einer Reihe von erfolgreichen Angriffen von Burcu Kocak und Nina Lange über die Außenpositionen
konnte der Vorsprung bis zum Satzende sogar noch ein wenig ausgebaut werden. Im entscheidenden dritten Satz gelangen früh einige Aufschlagpunkte bis zum 5:1. Beide
Mannschaften zeigten in der Folge konstante ausgeglichene Leistungen, so dass der knappe Vorsprung bis zum 15:13 gehalten werden konnte. Die Bremer konnten mit dem Sieg
im Rücken somit seit langem mal wieder um die ersten 6 Plätze spielen.
- Berlin 0:2 (20; 25)
In der Zwischenrundengruppe mussten die Bremer zunächst gegen den zweiten Bundesstützpunkt im Norden bestehen. Wie die Schweriner Mannschaft haben die Berliner in den
letzen Jahren ein Abonnement auf die Halbfinalteilnahme gehabt. Zu Satzbeginn gelangen Burcu Kocak einige Angriffspunkte, so dass die Bremer über 6:4 zur ersten technischen
Auszeit mit 8:7 in Führung lagen. Diese mussten sie allerdings in Folgen von Eigenfehlern abgeben (9:12). Die ausgeglichen besetzten Berliner Angreiferinnen im Block schwer
auszurechnen, so dass ihnen im weiteren Satzverlauf einige Angriffspunkte gelangen und der Satz mit 20:25 verloren ging. Im zweiten Satz konnten die Bremerinnen sich mit
ihren Angriffen nicht gegen den guten berliner Block durchsetzten. Kombiniert mit einigen Aufschlagfehlern resultierte daraus ein 14:21 Rückstand. Der Bremer widersatnd
war jedoch noch nicht gebrochen, wie es die berliner Spielerinnen vielleicht gedacht hatten. Mit einer Aufschlagserie konnten die Bremerinnen sich wieder mit 19:21 zurück
ins Spiel bringen. Mit erfolgreichen Angriffen erspielten sie sich sogar einen Satzball (25:24). Dieser wurde jedoch erfolgreich abgeblockt und der Satz dann von den
Berlinerinnen mit platzierten Aufschlägen gewonnen.
|
Sonntag 18.10.09
- Niedersachsen 0:2 (13; 18)
Zweiter Gegner in der Zwischenrunde waren wieder die Mädchen aus Niedersachsen. Die Bremerinnen waren inzwischen besser im Turnier und konnten die Sätze ausgeglichener
gestalten. Wieder jedoch störten die platzierten Aufschläge den Bremer Spielaufbau, so dass die Bremer zu keiner Zeit eine Aussicht auf einen Satzerfolg hatten.
- Sachsen Anhalt 2:1 (-15; 23; -14)
Im Platzierungsspiel um den 5. Platz gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt hatten die Bremerinnen sich noch einen Sieg vorgenommen. Druckvoll und konzentriert starteten
sie in das Spiel und lagen zur ersten technischen Auszeit bereits mit 8:1 vorne. Die druckvollen Bremer Angriffe provozierten einige Gegnerfehler, so dass der erste
Durchgang deutlich an die Bremerinnen ging. Im zweiten Satz waren sich die Bremerinnen ihrer Sache scheinbar zu sicher. Viele Fehler in der Annahme und Abwehr führten
schnell zu einem 0:6 Rückstand. Dann haben sich die Bremerinnen wieder ihrer Stärken besonnen und über bis zum 8:8 das Spiel wieder offen gestaltet. Mit starken Aufschlägen
und 15:10 und 19:14 konnten die Bremer sich sogar eine deutliche Führung erspielen. Dann schlichen sich jedoch wieder Fehler in das Bremer Spiel und die Anhaltinerinnen
hatten bei 21 wieder den Ausgleich erreicht. Die Bremer gingen wieder in Führung (23:21), machten dann jedoch 4 Fehler in Folge und verloren so den zweiten Satz. Völlig von
der Rolle waren die Bremerinnen auch noch zu Beginn des Entscheidungssatzes. Durch Fehler in Aufschlag und Angriff lag das BVV-Team 0:5 und zur technischen Auszeit 6:8 zurück.
Die zwei Punkte Rückstand ließen sich auch bis zum Satzball für Sachsen-Anhalt bei 12:14 nicht aufholen. Dann jedoch entschärften die Bremerinnen einige Angriffe in der Abwehr
und konnten im Gegenzug selber Punkten. Nach vier Punkten in Folge war der Bremer Jubel über den 5. Platz groß. Schließlich handelte es sich hierbei um die beste Bremer
Platzierung seit Jahren!
Bericht aus dem Weser-Kurier vom 22.10.2009
|
U17-Jungen
Freitag 16.10.09
-- Mecklenburg - Vorpommern 0:2 (17; 17)
Für die Bremer Jungen ging es zu Turnierbeginn gegen Mecklenburg-Vorpommern. Die Bremer Jungen zeigten eine gute Leistung. Die Bremer Jungen und konnten zu Beginn das Spiel
ausgeglichen gestalten. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich das favorisierte Team aus dem Stützpunkt Schwerin jedoch aufgrund körperlicher überlegenheit und der größeren
Erfahrung durch.
- Schleswig-Holstein 2:1 (19; -23; -12)
Im zweiten Spiel des Auftaktages gelang dem Bremer Kader ihr erster Sieg bei einem Bundespokal. Nachdem die Mannschaft aus Schleswig Holstein sich zu Beginn des ersten Satzes
einen Vorsprung erarbeitet hatte. Konnten die Bremer das Spiel ausgeglichen gestalten. Den Vorsprung konnten die Holsteiner jedoch bis zum Ende des ersten Satzes halten. Auch
zur Mitte des zweiten Satzes schlichen sich einige Fehler in das Bremer Spiel, so dass wieder ein Rückstand von sieben Punkten zu verzeichnen war (12:19). Mit guten
Abwehrleistungen konnte dieser jedoch beständig verkürzt werden. über 19:22 und 21:23 erspielten sich die Bremer einen Satzball, der auch sofort zum Satzausgleich verwandelt
wurde. Der entscheidende dritte Satz verlief wieder sehr ausgeglichen. Erst zum Ende des Satzes konnten die entscheidenden Punkte erzielt werden, der gleichbedeutend mit dem
zweiten Platz in der Vorrundengruppe war.
|
Samstag 17.10.09
- Brandenburg 0:2
Im überkreuzvergleich mit dem Dritten der Vorrundengruppe A trafen die Bremer Jungen auf das Team aus Brandenburg. In einem ausgeglichenen Spiel hatten die Brandenburger
am Ende der Sätze jedes Mal die Nase knapp vorne, so dass den Bremer Jungen trotz einer guten Leistung nur die Spiele um die letzten drei Plätze blieb.
Sonntag 18.10.09
- Hamburg 2:0 (-26; -19)
Wie bei jedem Spiel der Bremer Jungen war Spannung garantiert. Das von Christina Plath und Jan Großkopf betreute Team führte zur ersten technischen Auszeit mit zwei Punkten.
Der Vorsprung konnte zur Mitte des Satzes sogar auf vier Zähler ausgebaut werden, aber die Hamburger Jungen ließen nicht locker und konnten zum 23:23 wieder ausgleichen.
Die Bremer Jungs behielten aber diesmal die Nerven und konnten zeigten zum Satzende ihr ganzes Können, was mit einem Erfolg auch belohnt wurde. Den Schock der Hamburger
Spieler über den Satzverlust konnten auch gleich weiter ausgenutzt werden. 8:2 war der Spielstand zur technischen Auszeit. Aber wieder konnten die Gegner den Rückstand
verkürzen. Mehr als zwei Punkte ließen die Bremer ihre Kontrahenten aber nicht aufschließen und brachten den Satz letztendlich sicher heim. Die Freude über die zweite
geschlagene Mannschaft im Turnier war verdienter maßen groß!
- Schleswig-Holstein 0:2 (19; 21)
Und noch ein enges Spiel zum Abschluss des Turniers. Die Revanche der Schleswig-Holsteiner gelang jedoch. Beständig führten die Gegner mit wenigen Punkten im ersten Satz
bis kurz vor Satzende ein paar Annahmeprobleme zu einem deutlicheren Satzgewinn führten als es dem ausgeglichenen Spielverlauf entsprach. Auch im zweiten Satz bleib das
Bild unverändert. Hier führten die Mannschaften abwechseln mit einem Punkt, bis sich die Holsteiner nach der technischen Auszeit mit 12:9 etwas absetzen konnten. Die Bremer
Jungen hattensich aber noch nicht aufgegeben und konnten mit erfolgreichen Angriffen wieder zum 12:12 ausgleichen. Wieder ging das Spiel bis zum 20:20 hin und her, bevor
die Schleswig-Holsteiner die entscheidenden Punkt zum Satz und Spielgewinn machen konnten.
|
|